P+R-Parkplätze

Vor allem an Verkehrsknotenpunkten oder in unmittelbarer Nähe von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs trifft man auf sogenannte P+R-Parkplätze. Die Kürzel P+R stehen dabei für Parken und Reisen.  Damit haben Reisende die Möglichkeit, ihre Autos, Motorräder oder Fahrräder abzustellen, um Fahrgemeinschaften zu bilden oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um ohne Stau und Parkplatzprobleme in die Innenstadt oder zur Arbeit zu gelangen.

ptimierende Verkehrsplanung

ptimierende Verkehrsplanung - P+R-Parkplätze

Ziel der P+R-Parkplätze ist, neben der Verringerung der Autos im Stadtverkehr, vor allem auch der Schutz der Umwelt. Gerade bei Festen, Konzerten oder Sportveranstaltungen sollen die Anreisenden dazu ermutigt werden, ihre Autos voll zu besetzen und damit eine angenehmere Anfahrt für alle Besucher der Veranstaltungen zu gewährleisten. Die Parkplätze sind in Autobahnnähe meist kostenlos. Bei P+R-Parkplätzen in der Nähe von Bahnhöfen ist meist eine geringe Gebühr für die Tagesnutzung fällig. Baulich unterscheiden sie sich nicht von anderen Parkeinrichtungen, wie zum Beispiel einer Tiefgarage oder einem Parkhaus. Die Höchstparkdauer liegt bei Parkplätzen mit einem direkten Anschluss zum öffentlichen Nahverkehr meist bei 24 Stunden.

Eine Ausnahme bilden die Parkplätze an Flughäfen, bei denen in diesem Zusammenhang von Parken und Fliegen (P+F) die Rede ist. Dort kann das Parken über mehrere Wochen schnell teurer werden, als der eigentliche Urlaub. Ein Zwei-Wochen-Ticket bewegt sich dabei, je nach Flughafen, zwischen 25 und 564 Euro.

Kritik

Das Konzept der P+R-Parkplätze stand schon des Öfteren in der Kritik. Unter anderem wurde bemängelt, dass manche Parkplätze zu teuer sind, um einen Anreiz zur Nutzung zu schaffen. Des Weiteren bringen die meist zwei- bis dreihundert Parkplätze in der Nähe eines Bahnhofes nur eine sehr geringe Verbesserung der Verkehrsentlastung. Wenn jedes dort geparkte Auto im Schnitt mit maximal 1,5 Personen besetzt ist, schaffen die Parkplätze an einem Werktag eine maximale Entlastung von 450 Personen, während sich die Zustiege der Pendler am Bahnhof täglich im vierstelligen Bereich bewegen.

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